Unsere Rohstoffe wachsen hier in unseren Bergen wild und unbeschadet. Daraus brennen wir unsere 100% naturreinen ätherischen Öle. Das haben wir uns zertifizieren lassen: garantierte Bio-Qualität. Und was für uns noch viel wichtiger ist: garantierter Wildwuchs.

Unser Klassiker: das 100% naturreine ätherische Öl von der Latschenkiefer. Seit mehr als 100 Jahren brennt man dieses Öl hier im Sarntal, allein wir machen das schon seit über 50 Jahren. In jeder Hausapotheke hat es hier seinen angestammten Platz.

Nicht weniger prominent: das Zirbelkieferöl; entspannt und fördert den gesunden Schlaf.

 

Wertvoll sind unsere sieben Öle aber allesamt. Jedes ist besonders, jedes einzigartig: unsere 100% naturreinen ätherischen Öle von  der Fichte, Lärche, Tanne, Waldföhre und Wacholder haben jedes wohltuende Eigenschaften und wichtige Inhaltsstoffe, die Körper und Geist dem Atem der Berge nahebringen. 

Live erleben unsere Gäste das Brennen bei einer Führung durch unsere Brennerei: immer Dienstags um 10 Uhr begleitet Christine Interessierte durch unsere Brennerei und erklärt die Arbeit, die Eigenschaften unserer Öle und vieles mehr. Um 11 Uhr geht es weiter mit einer Einführung in die Kunst des Kneippens. Die beiden Veranstaltungen dauern jeweils eine Stunde und kosten 3,00 . Eine Anmeldung ist erwünscht telefonisch unter +39 0471 625 138 oder per E-Mail an info@eschgfeller.eu.

Auf Anfrage organisieren wir auch für Gruppen Führungen durch unsere Brennerei.

100% Natur - 100% Bio

Was sind ätherische Öle?

Kleinste Tröpchen Öl mit großer Wirkung

Ein ätherisches Öl ist ein aus einer botanisch definierten Pflanze gewonnenes Produkt. Mit Hilfe von Wasserdampfdestillation wird es hergestellt.
Es sind kleinste Öltröpfchen, die in den Ölbehältern einer Pflanze gebildet werden. Sie sind es, die den Duft einer Pflanze erzeugen, mit dem Insekten angelockt, bzw. andere Tiere ferngehalten werden. Sie sind nicht wasserlöslich, lösen sich jedoch gut in fetten Ölen, Sahne oder Honig.

 

Unsere ätherischen Öle werden mit Hilfe von Wasserdampfdestillation gewonnen.
Das gehäckselte Material wird in den Kessel gefüllt, der Wasserdampf strömt von unten ein und entzieht den Ölbehältern der Pflanze das ätherische Öl. Im Kühlbehälter wird der Dampf der aus Wasser und dem ätherischen Öl besteht, abgekühlt.
Beim Abkühlen des Gemisches trennen sich die beiden Phasen voneinander und mit Hilfe der Florentinischen Vase kann das 100 % naturreine ätherische Öl gewonnen werden.
Der Filterungsprozess entfernt auch die letzten Staubpartikel.

Das Wasser das bei der Destillation übrigbleibt, enthält Spuren des ätherischen Öles.
Es wird Hydrolat oder Blütenwasser genannt.

Der Weg ätherischer Öle in unseren Körper

Hochwirksam und effizient

Da ätherische Öle sehr hochwirksame Pflanzenextrakte sind, sollten sie immer in sehr geringen Dosen angewendet werden.
Die ätherischen Öle werden aufgrund ihrer fettlöslichen Eigenschaften über die Haut und Schleimhaut vom Körper aufgenommen und über den Blutkreislauf zu jedem einzelnen Organ transportiert.
Durch das Einatmen gelangen die ätherischen Öle ins Gehirn, wo sie emotionale Wirkungen auslösen.

Anwendungsformen

Weniger ist mehr

 

Raumbeduftung: (Duftlampe, Duftsteine, Dufthölzer oder elektrisch) in die Duftlampe ca. 3-6 Tropfen geben

Badezusatz: da ätherische Öle nicht wasserlöslich sind, brauchen sie einen Emulgator, z. B. 50 Gramm Salz mit 5 Tropfen ätherischem Öl vermischen

Massagen: dafür mischt man ca. 20 Tropfen ätherisches Öl auf 100 ml Basisöl wie z. B. Mandelöl

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Latsche: Kraft und Zuversicht

Unser ätherisches Latschenkiefernöl ist ein 100% naturreines, biologisch kontrolliertes und zertifiziertes Produkt, welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: 1800 bis 2400 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe von ca. 3 Meter und kann bis zu 300 Jahre alt werden. Die Latsche ist ein sehr widerstandsfähiger, anspruchsloser Strauch der vielerorts die Waldgrenze bildet. Ihre elastischen gebogenen Äste legen sich an den Boden und trotzen jedem Schneesturm. Deshalb auch die hohe Qualität des ätherischen Öles. Das Holz ist hart und nicht sehr dick, deshalb wird es als Brennholz verwendet.

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Zirbelkiefer: Seelenfühler

Unser ätherisches Zirbelkieferöl ist ein 100% naturreines, biologisch kontrolliertes, zertifiziertes Produkt, welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: 1600 bis 2300 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe von 30 Metern und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und dem Vorkommen im hochalpinen Raum gilt die Zirbe als die Königin der Alpen. Ihr Holz ist das leichteste aller heimischen Nadelholzarten.
Man hat in wissenschaftlichen Studien herausgefunden, dass das Zirbelkieferöl eine positive Wirkung auf unseren Schlaf hat.

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Fichte: gefühlte Entspannung

Unser ätherisches Fichtennadelöl ist ein 100% naturreines, biologisch kontrolliertes, zertifiziertes Produkt welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: bis 2000 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe von 40 Meter und kann bis zu 600 Jahre alt werden.
Die Fichte ist der häufigste Baum in Südtirol. Ihr Holz ist weich, leicht und gut zu bearbeiten.

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Lärche: Selbstvertrauen und Selbstentfaltung

Unser ätherisches Lärchenöl ist ein 100% naturreines biologisch zertifiziertes Produkt welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen:  bis 2200 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe bis etwa 40 Meter und kann bis zu 800 Jahre alt werden.
Die Lärche ist der zweithäufigste Baum in Südtirol. Sie verliert als einziger heimischer Nadelbaum ihre Nadeln im Herbst. Im Frühjahr erblüht sie neu. Lärchen brauchen sehr viel Licht zum Wachsen, sie mögen es dabei eher kühl und nicht zu trocken. Das Holz ist dauerhaft und wetterfest.

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Waldföhre: stimmungsaufhellend

Unser ätherisches Waldföhrenöl ist ein 100% naturreines biologisch zertifiziertes Produkt, welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: bis 1800 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe von 40 Meter und kann bis zu 600 Jahre alt werden.
Die Waldföhre hat nur geringe Bodenansprüche und gedeiht auch unter widrigen Bedingungen. Sie besiedelt auch Standorte, auf denen andere Baumarten nicht mehr vorkommen.
Ihr Holz ist harzreich, sehr dauerhaft und witterungsbeständig.

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Weißtanne: geistig klärend

Unser ätherisches Weißtannenöl ist ein 100% naturreines biologisch zertifiziertes Produkt, welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: bis 1800 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe bis zu 50 Meter und kann bis zu 600 Jahre alt werden.
Die Tanne liebt schattige und niederschlagsreiche Lagen. Mit ihren tiefreichenden Wurzeln ist sie wichtig für die Stabilität des Waldbodens.

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Wacholder: Reinigung und Erneuerung

Unser ätherisches Wacholderöl ist ein 100% naturreines biologisch zertifiziertes Produkt, welches aus Wildwuchssammlung stammt und handwerklich in unserer Latschenölbrennerei hergestellt wird.

Vorkommen: wächst ab 2000 Meter Meereshöhe, erreicht eine Wuchshöhe von 60 cm und kann bis zu 200 Jahre alt werden.
Wacholderzweigen sprach man reinigende und klärende Kräfte zu und verwendete sie lange Zeit als traditionelles Räuchermittel.

 

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„Die Latsche ist mein Leben und mein Parfum.“

Philipp Eschgfeller

Die Ernte

In den Sommermonaten werden bei schönem Wetter die Reischn geerntet. Frühmorgens brechen die Reischner mit dem Traktor auf, um die Latschenfelder auf 2000 Metern Höhe zu erreichen. Mit der Motorsäge und der Axt werden die Sträucher gerodet. Dabei wird der gesamte Strauch abgearbeitet. Die kleinen zarten Äste mit den Zapfen und Nadeln werden zu einem Pack gebunden und auf der Schulter zum Traktor getragen.

So ein Pack kann bis zu 50 Kilogramm wiegen. Dort werden die Latschenkiefernzweige gehäckselt. Die größeren Äste werden geschnitten und aufgestockt. Sie werden später in das Sägewerk gebracht und dort zu Hackschnitzel verarbeitet. Mit dem Traktor wird das Material bis zur Brennerei befördert.

Die Verarbeitung

Das Material wird über ein Förderband in den Kessel geschleust. Dort finden acht Kubikmeter gehäckselte Latschenkiefern Platz. Dann wird im Heizkessel mit den Hackschnitzeln und dem entölten Material ein Feuer entfacht, um Wasser zu erhitzen und so Dampf zu erzeugen. Acht Stunden lang wird das Material im Kessel mit Dampf erhitzt. So lösen sich die Inhaltsstoffe, die Terpenkohlenwasserstoffe aus den Nadeln, den Zapfen und den Ästen und werden vom Dampf gebunden. Wird der Dampf nach diesem Vorgang in den Kühlkessel weitergeleitet, verflüssigt er sich wieder. Das entzogene Öl trennt sich durch das geringere spezifische Gewicht vom Wasser und schwimmt oben auf. Es kann jetzt ganz einfach abgelassen werden. Der Filterungsprozess entfernt auch die letzten Staubpartikel.

Das Produkt

Aus 250 bis 300 Kilogramm gehäckselten Latschenkiefern stellen wir ein Kilogramm 100% naturreines Latschenkiefernöl aus Wildwuchs her. Unser Produkt hat BIO-Qualität, die wir uns auch zertifizieren lassen haben.

Der Kreislauf

Das Holz der Latschenkiefern wird in unserem Sägewerk zu Hackschnitzeln verarbeitet. Diese und das getrocknete entölte Material dienen als Brennstoff für den Destillations-Ofen, sie halten aber auch das Wohnhaus, die Bar und unseren Natur Spa mit den Saunen warm. Die Asche aus dem Ofen und den Heizanlagen wird von den Bauern abgeholt, da sich sich hervorragend als Dünger für die Felder eignet. So kommt alles wieder zur Natur zurück.

Die Latschenkiefern Ernte wird von der Forstbehörde überprüft. Die Rodungen dienen hauptsächlich zur Weidelanderhaltung. Die Pflanzen wachsen natürlich aus dem Samen nach und erreichen nach etwa 20-25 Jahren die Größe, wo sie wieder geschnitten werden. Die Vorkommnisse reichen noch für viele kommenden Generationen, denn ein Blick auf die Sarntaler Alpen mit den dunkeln Latschenkieferngürteln an der Baumgrenze verrät:  ein Drittel aller Latschenvorkommen im deutschen Alpenraum befinden sich in den Sarntaler Alpen.

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